Definition

Der primäre Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom) und der Phäochromozytom gehören zu den sekundären Hypertnieformen. Beide Erkrankungen weisen eine deutlich erhöhte kardiovaskuläre Mortalität im Vergleich zu den essentiellen Hypertonie-Formen auf.

Für beide Krankheitsbilder werden gut etablierten Screeningtests angeboten.

Bei einem positiven Screeningtest muss eine Bestätigungsdiagnostik erfolgen. Bildgebende Verfahren und Katheteruntersuchungen sollten grundsätzlich erst nach gesicherter biochemischer Diagnose erfolgen.

Aufgrund der unterschiedlichen präanalytischen Besonderheiten bei beiden Hypertonieformen werden zwei getrennte Blutentnahmen empfohlen:

  • Bei Phäochromozytom:
    morgens, nüchtern, bei mind. 30 Minuten komplett flach liegenden Patienten
  • Bei Conn- Syndrom:
    morgens, nüchtern, am sitzenden Patienten

Diagnostik

Einzelheiten zur Diagnostik siehe Phäochromozytom und Conn-Syndrom

 

Literatur:

  • Sven Diederich: Diagnostik bei endokriner Hypertonie, XVII Intensivkurs für Endokrinologie Potsdam , 2014
  • Diederich et al.: Endocrine Hypertention-Diagnosis and treatment of hormone induced blood pressure disordes. 1st edition 2013, UNI-MED
  • T.R. Harrison: Harrisons Innere Medizin, 18. Auflage, 2012, ABW Wissenschaftsverlag, ISBN: 978-3-940615-20-6
  • Manfras B et al. Praxishandbuch Endokrinologie: 2015ISBN: 978-3-95466-005-6